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Blogeinträge für das Schlüsselwort "Terrassen"
Haben Sie Ihren Wohnraum schon nach draußen erweitert? – Tipps für die Terrassenplanung!
Donnerstag, 20.03.2014 | 14:13 Uhr von Tobias Stenger
Von Frühling bis Herbst erweitern Terrassen den Wohnraum nach draußen, sie sind der perfekte Ort die warme Jahreszeit und den Garten zu genießen.

Die Terrassengestaltung sollte grundsätzlich immer auf den Haustyp und die jeweilige Inneneinrichtung abgestimmt werden.

Bei der Planung sollten Sie zuerst klären, für welchen Zweck Sie die Terrasse nutzen möchten – zum Sonnenbaden, fürs Essen und Grillen oder als Spielfläche für Kinder. Ihre Wüns...
Von Frühling bis Herbst erweitern Terrassen den Wohnraum nach draußen, sie sind der perfekte Ort die warme Jahreszeit und den Garten zu genießen.

Die Terrassengestaltung sollte grundsätzlich immer auf den Haustyp und die jeweilige Inneneinrichtung abgestimmt werden.

Bei der Planung sollten Sie zuerst klären, für welchen Zweck Sie die Terrasse nutzen möchten – zum Sonnenbaden, fürs Essen und Grillen oder als Spielfläche für Kinder. Ihre Wünsche sind wichtig für die Gestaltung, Einrichtung und die Ausrichtung der Terrasse.

Zum Sonnenbaden sollte die Terrasse nach Süden ausgerichtet sein, eine West-Ausrichtung bietet nicht den ganzen Tag über Sonne ist aber geeignet um das warme Abendlicht einzufangen. Eine Ostausrichtung kann für diejenigen die richtige Wahl sein, die einen schönen Frühstücksplatz bevorzugen. Die Ideale Ausrichtung einer Terrasse ist Südwesten, so kann die Mittags- und Abendsonne optimal ausgenutzt werden.

Die Terrasse sollte ausreichend Platz bieten, so dass die unterschiedlichen Nutzungen nicht miteinander kollidieren oder der Weg in den Garten durch Möbel verstellt ist.
Auch kleinere Terrassen sollten eine Tiefe von mindestens 3 Metern haben. Größere Terrassen sollten eine abwechslungsreiche Gestaltung haben, hierdurch bleibt auch der Zustand im Winter - ohne Möbel - ansprechend.

Um die Grenzen zwischen Innen und Außen aufzuheben können Elemente aus dem Inneren nach draußen verlängert werden. Dies kann über den Bodenbelag oder ein Farbkonzept geschehen. Auch der Bezug der Terrassenkanten auf das Gebäude, z.B. die Fensterleibungen oder die Gebäudeaußenkanten, kann ein ordnendes und gestalterisches Element sein.

Terrassenböden können aus Holz, Natursteinplatten, Beton, Fliesen oder aus Komposit-Dielen bestehen. Jedes Material hat sein Vor- und Nachteile.

Holz heizt sich im Sommer nur wenig auf und hat eine weichere Optik als ein Steinboden. Neben den Tropenhölzern, die ökologisch umstritten sind, gibt es auch ökologisch vertretbare Holzarten wie z.B. Lärchenholz oder thermisch modifizierte Hölzer.
Die neueren Komposit-Dielen vereinen die Vorteile von Holz und Kunststoff - sind witterungsbeständig, barfußtauglich und bieten eine „natürliche“ Holzoptik.

Stein- oder Fliesenböden sind sehr langlebig und bieten durch verschiedene Muster und Farben vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Steinböden speichern die Wärme und geben diese später wieder ab. Im Winter oder bei Regen können die Böden rutschig sein, daher achten Sie auf eine hohe Rutschfestigkeit.

Die Entwässerung der Terrasse ist sorgfältig zu planen, so sollte ein Gefälle von mindestens 2 Prozent vorgesehen werden. Die Anschlüsse an das Bauwerk, insbesondere an bodentiefe Fenster oder Türen, sollten mit einer Wasserrinne ausgeführt werden, so dass keine Feuchtigkeit in das Mauerwerk oder die Fassadenkonstruktion ziehen kann.
Die Fugen sollten wasserdurchlässig sein, der Untergrund eine gute Kapillarwirkung besitzen und gut verdichtet sein.

Das Ambiente der Terrasse wird maßgeblich auch durch die Wahl der Gartenmöbel beeinflusst.
Mit geradlinigen Möbeln wirkt die Terrasse modern, Lounge-Möbel mit Outdoor-Polstern machen die Terrasse zum Außenwohnzimmer.
Die Wahl der Gartenmöbel sollte mit der Wahl des Bodenbelags abgestimmt sein, so erhalten Sie ein durchgängiges und schlüssiges Erscheinungsbild.

Als Sonnenschutz können Markise, Sonnensegel, Sonnenschirm oder eine Teilüberdachung zum Einsatz kommen. Auch ein Baum oder ein Rankgerüst mit Kletterpflanzen sind klassische Schattenspender.
Bei der Wahl eines geeigneten Sonnenschutzes sollten Sie das Gesamtkonzept Ihrer Terrasse beachten, so dass sich auch dieses Element einfügt und zu einem stimmigen Gesamtbild führt.

Zur Beleuchtung in den Abendstunden können Wandleuchten und Strahler unter Pflanzen für eine schöne Stimmung sorgen. Sofern keine Elektroleitungen vorhanden sind können Solarleuchten zum Einsatz kommen. Für das richtige Ambiente sollten die Leuchten möglichst ein warmweißes Licht abgeben.
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